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Kerstin Hagge und Alfred Puchta

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Kerstin Hagge - Diplom Designerin

Wie kommt man in einer Zeit ohne booking-dot-com, facebook und instagram nach Südafrika!? Mein Mann und ich, wir sind beide Designer, betreiben im Bereich Möbeldesign und Visuelle Kommunikation erfolgreich ein Designstudio und haben uns naturgemäß schon immer für andere Kulturen und Ästhetik interessiert. Unter anderem sitzen die Parlamentarier des Europaparlaments in Strasbourg und Brüssel, auf den von unserem Studio entworfenen Stühlen. Nach unseren vielen Reisen in die USA, Fernost und durch Europa, war das Interesse für Südafrika durch eine Freundin geweckt.

Sonntags beim Fühstück fand sich in der FAZ eine Verkaufsanzeige von einem kleinen Appartement in der Nähe der Waterfront von Kapstadt. Wir haben nicht lange gezögert und direkt per Fax Kontakt aufgenommen. Wir haben ganz spontan - innerhalb 7 Tagen - einen Flug gebucht, um uns die Wohnung anzusehen. Der Anbieter war Deutscher und hat uns eine Übernachtung im ANDROS GUESTHOUSE in Claremont, einem südlichen Vorort von Kapstadt, vermittelt. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet. Wir kamen mitten in der Nacht in Kapstadt an und wurden freundlicherweise vom Flughafen abgeholt und zu diesem Guesthouse gefahren. Man muss erwähnen, dass zu dieser Zeit ( Januar 1999 ) es ein gewisses Wagnis war, nachts in Kapstadt unterwegs zu sein. Unser Gastgeber Walter Stoller vom ANDROS GUESTHOUSE, hat uns unser Zimmer gezeigt und sich mit typisch schweizerischem Akzent bis zum Wiedersehen zum Frühstück verabschiedet. Das Zimmer war sehr angenehm, geräumig und mit Liebe bis ins Detail ausgestattet. Es war Januar und wir hatten die Kälte noch in den Knochen - am Flughafen in München waren -20 Grad! 

Total erschöpft vom langen aber angenehmen Flug, sind wir in unser Bett gefallen und sofort eingeschlafen. Das Erlebnis am Morgen, nachdem wir die Vorhänge zu unserer kleinen Terrasse geöffnet hatten, war unbeschreiblich. Wir fanden uns in einem tropischen Garten wieder, der Himmel wahr so blau, wie wir ihn in Europa noch nie gesehen hatten. Der Rasen des Gartens so grün und die Rosen in voller Pracht. Dies war ein unvergessliches Ankommen in diesem wunderschönen Land. Und das Frühstück von Alice war eine Offenbarung - inklusive Schokoladenkuchen ohne Mehl!

Das ANDROS GUESTHOUSE war ein baufälliges kapholländisches Herrenhaus gewesen, das vom Schweizer Ehepaar Alice und Walter Stoller mit großem Aufwand und viel Liebe restauriert und zu einem wahren Schmuckstück im Vorort Claremont herausgeputzt wurde. Dieses wunderschöne Guesthouse war in den folgenden Jahren immer unser Anlaufpunkt, wenn wir nach Südafrika gekommen sind. Alice und Walter wurden zu Freunden und standen immer mit Rat zur Seite, wenn es um Neuigkeiten, Hotelempfehlungen, Reservierungen und Tipps rund ums Essen ging. 

Mit Tränen in den Augen mussten wir uns nach 14 Tagen wieder verabschieden. Kein halbes Jahr später, haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, zusammen mit einer lieb gewonnenen Freundin, die wir im ANDROS kennengelernt hatten, um uns dort wieder zu treffen. Es war dann südafrikanischer Winter. Kaum Touristen und eine ganz andere Atmosphäre und Erfahrung als zuvor. Aber eines ist ganz klar: es war wunderbar.

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ANDROS GUESTHOUSE, Claremont, Kapstadt, Südafrika

Kapstadt ist seitdem für uns der Ausgangspunkt für alle Reisen ins Südliche Afrika geworden. Von hier aus lassen sich wunderbar alle besonderen Punkte ansteuern, die das Südliche Afrika zu bieten hat. Ob man nun die Garden Route entdecken möchte, die Westcoast, die Karoo oder die Ceder Mountains. Außerdem gibt es täglich Flüge zum Krüger-Park und nach Windhoek (Namibia).

 

Bei unseren zahlreichen Aufenthalten in Südafrika haben wir sehr viele interessante Menschen kennenlernen dürfen. Darunter waren auch Hoteliers und Eigentümer von besonders schönen Guesthouses. Was lag näher, als ein Projekt zu verwirklichen, was uns von einem deutschen Verleger angetragen wurde: ein Buch über besondere Unterkünfte in Südafrika. Also machten wir uns, nach intensiver Planung und mit großem Foto-Gepäck wieder auf den Weg, um 30 Hotels zu besuchen und vor allem in Wort und Bild festzuhalten. Das Buch ZU GAST IN SÜDAFRIKA / GREAT STYLE SOUTH AFRICA war das Ergebnis einer langen Reise von Haus zu Haus und wurde zu einem ganz besonderen Roadtrip für uns. Wir haben so viele Eindrücke und liebe Menschen kennen lernen dürfen. Aus produktionstechnischen Gründen war es leider nur möglich 19 der wundervollen Häuser vorzustellen. 

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Zu Gast in Südafrika
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Great Style South Afrika

 

Hier einige Auszüge aus den Büchern:

Allein die Vorstellung in 30 Hotels, Guesthouses und Lodges, während eines Aufenthaltes in Südafrika, zu übernachten, bereitet einem nicht gerade Freude, wenn man nur daran denkt, dass man all seine Koffer dreißig Mal ein- und auspacken muss. Für jedes Ambiente benötigt man jedoch mindestens 2 Tage, um sich mit allem vertraut zu machen und dann auch noch schöne Bilder einzufangen. Nicht zu vergessen, dass auch Reisedistanzen zwischen den Hotels zu bewältigen sind. Die Entfernungen in Südafrika sind nicht zu unterschätzen. Zudem kann man ja nicht einfach von Hotel zu Hotel fahren und hoffen, dass gerade ein Zimmer für uns frei ist und der Eigentümer auch gerne sein Haus in unserem Buch vorstellen möchte. Vor Reiseantritt gehen Monate ins Land um, die Orte auszuwählen, Kontakt aufzunehmen und die Inhaber dafür zu begeistern ihr Haus in unserem Buch "Zu Gast in Südafrika* - traumhaft Übernachten in den schönsten Hotels, Lodges und Guesthouses" zu präsentieren. Einige der schönen Hotels und Guesthouses waren uns schon durch unsere Südafrika Reisen vertraut, doch für ein Buch benötigt man eben einen repräsentativen Abriss. Für die Durchführung unseres ambitionierten Projektes, benötigten wir natürlich einen genauen Plan, wann und wo wir an einem bestimmten Tag sein wollten, um unsere Verabredungen einhalten zu können. Dies war eine wirkliche Herausforderung, da nicht jedes Hotel zu unserem Wunschzeitpunkt Zimmer für uns hatte und auch noch in der Lage war, Zimmer zum Fotoshooting bereitzustellen.

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Auf dem Weg...
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Johan, Charlotte und Kerstin
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Kerstin in Franschhoek
Alfred in Plettenberg Bay
Alfred in Plettenberg Bay
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Kerstin mit Daniel in der Hotelküche

Meist nach einer langen Fahrt durch wunderschöne Landschaften Südafrikas, wurden wir herzlichst willkommen geheissen und mit einem wunderbaren Abendessen verwöhnt. Viele der Gastgeber sind zu unseren Freunden geworden, mit denen wir Kontakt halten, auch wenn in der Zwischenzeit so manches Haus den Besitzer gewechselt hat.

Hotelfotografie ist ein sehr spezieller Bereich der Fotografie, der akribisch vorbereitet sein muss. Befindet man sich auf einer Tour durch Südafrika, bei der eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Häuser portraitiert werden soll, muss man zwangsläufig immer bereit sein zu improvisieren. Die Hotels sind zur besten Reisezeit, bei der auch das Wetter optimal ist, meistens ausgebucht, so dass es schwierig ist ein leeres, schön dekoriertes Zimmer zu fotografieren. Das muss dann zwangsläufig in den frühen Morgenstunden, vor Anreise der Gäste, oder zwischen Check-Out und Check-In, wenn alles wieder geputzt und dekoriert ist, geschehen. Wenn man die ersten Bilder "im Kasten" hat und sich auf das nächste Objekt vorbereitet, weiss man ganz genau, dass die Lichtanlage im Koffer bleiben wird, weil die Installation viel zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Es bleibt also nur das Fotografieren bei vorhandenem Licht (available Light). Den Transport der 20 Kilogramm schweren Light-Box hätten wir uns sparen können! Erwähnen muss man auch, dass man vor solch einer Tour mit umfangreichen Fotogepäck, das Carnet nicht vergessen sollte. Einmal angekommen kann der Zoll in Südafrika sehr unangenehm werden, wenn man dieses wichtige Dokument nicht vorweisen kann. Die Einfuhrumsatzsteuer auf die gesamte Ausrüstung wäre dann bei Einreise ins Land sofort zu entrichten! Also muss man vor Aufbruch diese zeitraubende und unangenehme Tätigkeit, jedes einzelne Ausrüstungsteil aufzulisten und vom heimischen Zoll bestätigen zu lassen, auf sich nehmen.  

Natürlich hat man das Bedürfnis auf so einer langen Foto Tour auch einmal eine Pause einzulegen, um private Kontakte zu pflegen und auch einmal für sich zu sein und gelegentlich auch ein schönes Restaurant oder Bistro mit Freunden zu besuchen. Wir hatten das Glück, dass wir schon frühzeitig mit "echten" Südafrikanern und Zugereisten, die sich in und um Kapstadt niedergelassen haben, Freundschaft geschlossen haben. Unsere Freundin Rose, eine englische Lady hat sich im verschlafenen Stadtteil Chelsea ein kleines romantisches Hideaway geschaffen, das so ähnlich aussieht, wie ihr Haus in Chelsea-London. Wir geniessen immer ihre Gastfreundschaft.

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Chelsea Wolfe Street
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Chelsea Interior Shop
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Chelsea Bistrot
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Chelsea Cottage
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Chelsea Bistro
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Lady Rose of Chelsea

Chesea ist ein kleines Quartier in den Southern Suburbs von Kapstadt. Meistens finden Touristen nicht hierher, da es etwas "abseits" liegt. Also ein echter Geheimtipp! Es konnte sich seinen Charme bewahren mit seinen teils Reetgedeckten weissen Häuschen und schönen kleinen Geschäften und Restaurants entlang der Wolfe Street. Von hieraus ist man sehr schnell in Kapstadt oder auch an den Stränden im Süden mit den lebhaften und bunten Ortschaften Kalkbay, Simonstown oder Kommetjie.

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Kalk-Bay Harbour House Restaurant

Kalk-Bay ist ein Hotspot für schicke aber auch urige Restaurants in Kapstadt´s Süden. Fast alle mit Blick auf den Hafen und die False Bay. Ein Dorado für Fischliebhaber, denn hier ist einer der größten Fischereihäfen rund um Kapstadt. Das Harbour House ist natürlich mit seiner einmaligen Lage direkt im Hafen ein Muss für jeden Kapstadt Besucher. Hier kann man schon einmal den einen oder anderen bekannten deutschen Schauspieler/in antreffen, da Kapstadt ein sehr beliebtes Ziel für deutsche Filmproduktionen ist. So trafen wir die Schauspielerin Tanja Wedhorn schon mehrfach dort beim Mittagessen an.

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Kalk-Bay
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Kalk-Bay
Kalk-Bay
Kalk-Bay
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Kalk-Bay

Es gibt immer wieder neue Restaurants oder Bistros, die sich hier etablieren. So auch das Klipkantien, das vor fast 10 Jahren von einem jungen Schweizer eröffnet wurde. Hier lässt sich wunderbar frühstücken, zu Mittag einen Lunch einnehmen oder ganz einfach eine Pause im schattigen, ruhigen Innenhof bei einem Glas Wein und einer netten Unterhaltung geniessen.

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Kalk-Bay Klipkantien Restaurant
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Kalk-Bay Klipkantien Restaurant
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Kalk-Bay Main Road
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Kalk-Bay Klipkantien Restaurant Team
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Kalk-Bay Klipkantien Restaurant

to be continued...


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